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Greetsiel - ein maritimes Schmuckstück stellt sich vor!

Der Inbegriff eines malerischen Fischerortes an der ostfriesischen Küste ist der kleine Hafenort Greetsiel. Wer einmal durch die kleinen Gassen geschlendert ist und den Anblick der Kutter im Hafen genossen hat, wird wohl keinen Zweifel mehr daran haben, dass Greetsiel mit seinem malerischen und maritimen Charakter einen Besuch wert ist.

Greetsiel verfügt über eine Vielzahl von touristischen Sehenswürdigkeiten darunter der schöne Fischereihafen, die Zwillingsmühlen (in ihrer Art einzigartig), die kleine Kirche, Poppingas Alte Bäckerei, das Halemsche Haus, der Pilsumer Leuchtturm (auch als Otto-Turm bekannt), das alte Siel (1798), das neue Siel (1887) und das Schöpfwerk. Und nicht zuletzt die kleinen Fischerhäuschen und Gassen, die sehenswert sind und vielleicht auch hauptsächlich den Charakter dieses Ausflugziels ausmachen. Auch für die sog. Greetsieler Woche (Gemälde- und Kunstausstellung) ist der Ort überregional bekannt.

Der Ort Greetsiel verfügt über etwa 1500 Einwohner und hat in der Vergangenheit einen touristischen Boom erlebt. Der Ort ist unmittelbar an der Leybucht gelegen. Insgesamt gibt es drei Buchten an der ostfriesischen Küste: den Dollart, den Jadebusen und eben die Leybucht. Die Leybucht ragte in früheren Jahrhunderten weiter in das heutige Binnenland. Sie entstand im Verlaufe mehrerer gewaltiger Sturmfluten, die zu großen Landabbrüchen an der Küste Ostfrieslands führten. So ragte damals die Leybucht bis zum Ort Marienhafe. Durch diesen Umstand erhielt Marienhafe einen direkten Nordseezugang und entwickelte sich zu einer wohlhabenden Ortschaft. Auch der berühmteste deutsche Pirat Klaus Störtebeker wußte diesen Wasserweg in den geschützt liegenden Hafen zu nutzen und fand hier in den Herbst- und Wintermonaten Unterschlupf. Durch mehrere Eindeichungen der Leybucht wurde diese kleiner und das so gewonnene Land hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Eine große Bedeutung hat die Leybucht heute als wertvolles Rückzugsgebiet für viele, darunter auch seltene, Vogelarten. Heute ist Greetsiel der einzige Hafenort an der verbleibenden Leybucht.

Der Ort Greesiel wurde unter dem Häuptlingsgeschlecht der Cirksena gegründet und fand seine erste urkundliche Erwähnung in Briefen des Ocko I. tom Brook aus dem Jahre 1388. Damals lagen Schiffe den Hanse aus Hamburg in Greetsiel vor Anker, trieben Handel und hatten Zollgeld zu entrichten. Greetsiel war ein bedeutender Warenumschlagplatz in der Region und wurde auf alten niederländischen Karten als „Grietjezijl“ erwähnt. Im Jahre 1462 wurde auf der Cirksenaburg Graf Edzard der Große geboren. Unter seiner Regierung dehnte sich Ostfriesland aus und reichte von der Weser im Osten bis nach Groningen im Westen in den heutigen Niederlanden gelegen.

Heute ist Greetsiel ein Ortsteil der Gemeinde Krummhörn im Landkreis Aurich im Westen Ostfrieslands. Die Städte Norden und Emden sind nur etwa 15 bis 20 km von Greetsiel entfernt. Erreichen kann man die Städte von Greetsiel aus mit dem Auto über Landesstrassen. Aber auch auf dem Binnenwasserweg kann man sie Greetsiel nähern. Durch das Alte Greetsieler Sieltief und das Neue Greetsieler Sieltief ist der Ort mit dem Binnenwasserstrasssen-Netz von Ostfriesland verbunden. Tidenunabhängig wurde der Greetsieler Hafen in den 90er Jahren, als das Leybuchthörn fertiggestellt wurde. Hierbei handelt es sich um eine Landzunge, die bis in das Wattenmeer hineinreicht. Innerhalb des Leybuchthörn befindet sich die Hafeneinfahrt und das Speicherbecken. Um in den Hafen einzufahren, muss eine Schleuse passiert werden. So wird die Tidenunabhängigkeit des Hafens gewährleistet.

Wer Greetsiel in seinem Ostfrieslandurlaub einmal genießen möchte, kann auf eine Vielzahl von Ferienwohnungen in der Region zurückgreifen. Das Preisniveau in Greetsiel liegt im allgemeinen deutlich höher als im Umland. Doch nur wenige Autominuten ins Landesinnere finden Sie sehr gute Unterkünfte zu fairen Preisen. Vergleichen Sie einfach mal!

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